Birgitte Jensen* wohnt in Sønderborg. Sie kann ganz gut Deutsch und fährt deshalb gerne mal nach Flensburg um einzukaufen und in einem der gemütlichen Cafés Essen zu gehen. Natürlich auch, weil es billiger ist als in Dänemark und ein paar andere Dinge zu kaufen gibt, das gibt sie gerne zu. Birgitte fährt immer mit dem Bus, weil sie kein Auto hat. Über eine Stunde ist sie dann unterwegs, manchmal muss sie umsteigen und besonders oft fährt der Bus auch nicht. Aber da Birgitte kein Auto hat und sich auch keines leisten kann, ist der Bus für sie die einzige Möglichkeit. Und sie hat aus der Not eine Tugend gemacht, denn sie genießt es sich fahren zu lassen und dabei einmal ganz abzuschalten.
Richtig ärgern tut sie sich erst, als ihr eines Tages im Kritz am Nordermarkt das Flensburger Veranstaltungsmagazin „Partout“ in die Hände fällt. Darin liest sie, dass ihre Lieblingsgruppe am Samstag in zwei Wochen um 21 Uhr im Deutschen Haus spielen wird. „Da muss ich auf jeden Fall hin!“, denkt Birgitte. Aber dann fällt ihr ein, dass der Weg von Sønderborg nach Flensburg an einem Samstagabend noch weiter ist als an Werktagen – besonders auf der Rückfahrt. Soweit sie sich erinnern kann, fährt der letzte Bus gegen 22 Uhr, und das Konzert endet sicher erst um 23 Uhr.
Zuhause schaut Birgitte sogar nochmal im Internet nach – aber nichts zu machen: Die nächste Verbindung ist erst am nächsten Morgen. Birgitte entscheidet sich schweren Herzens gegen das Konzert, denn ein Hotel möchte sie nun doch nicht bezahlen.
Birgittes Fahrtmöglichkeiten an einem Samstagabend von Sønderborg nach Flensburg und
zurück:
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Erzählen Sie uns gerne, ob Sie schon mal ähnliche Probleme erlebt haben und welcher Art diese waren!
Was könnte die Fahrt von Sønderborg nach Flensburg möglich machen?
*Name erfunden


Ja, det er et kendt problem, og det er vel ingen trøst, at én der bor i Niebüll vil have lige så svært at komme hjem fra Flensborg med offentlig transport efter koncertbesøg. Det kræver meget mere politisk vilje at satse på god offentlig transport end der er til stede. Region Syddanmark udviklede i 2008 en ny trafikmodel med halvtimedrift mellem de såkaldte A-byer, hvortil også Flensborg, Sønderborg, Aabenraa og Tønder regnes. Desuden skulle busserne køre direkte, hvilket ville reducere transporttiden betragtelig og gøre busserne konkurrencedygtig i forhold til privatbilen – som de fleste af os jo bruger for at komme rundt her i Udkantsdanmark, for slet ikke at tale om billigbil-Tyskland. Planen er siden hen blevet arkiveret, fordi det var kommunerne, der skulle finansiere den. Og de har åbenbart andre prioriteringer.
Das ist mal ein gut geschriebener Artikel, mein Dank. Muss man sich nomchal in Ruhe durchlesen. Generell finde ich den Blog leicht zu verstehen und bequem zu lesen.