Links: Lepistö und Lehti, zwei Musiker auf dem deutsch-dänischen Festival FolkBaltica. Foto: (c) Nauska. Bild entliehen von der Homepage der FolkBaltica.
Heute möchte ich Sie bitten, sich für einen Augenblick in die Position eines Konzertveranstalters zu versetzen und sich folgendes vorzustellen: Sie haben in der gesamten Region für Ihre Kulturveranstaltung geworben, den Schritt auf die andere Seite der Grenze gewagt – und fast keiner von dort kommt.
Sie denken sich: Was habe ich eigentlich falsch gemacht? Wie kann diese Veranstaltung, die Ihrer Meinung nach grenzüberschreitend „tauglich“ ist, so verschmäht werden? Was hätte ich besser machen können?
Es ist augenscheinlich nicht immer leicht, Kulturinteressierte von der anderen Seite der Grenze für seine Veranstaltung zu interessieren. Auch nicht, wenn es sich beispielsweise um ein Konzert handelt, das ja eigentlich grenzüberschreitend verständlich sein müsste, da es ohne viel Sprache auskommt.
Aber woran liegt das? Was kann man als Veranstalter tun, um Publikum von der anderen Seite der Grenze anzuziehen?
Oder liegen die Gründe für die Schwierigkeiten ganz woanders?

