Die erste offene Regionskonferenz in der Region Sønderjylland-Schleswig hat drei Hauptthemen. Das sind die Themen Kultur, Freizeitmobilität und Sprache.
Aber was meinen wir eigentlich, wenn wir über diese Themen reden? Und wie können Sie als Teil der Bevölkerung dieser Region mitbestimmen, was die Konferenz am 26.10. beinhalten soll?
Das meinen wir, wenn wir über „Kultur“ sprechen: In der Region Sønderjylland-Schleswig ist Kultur alles, was innerhalb der Bereiche Kultur, Jugend, Kinder, Schule und Sport liegt. Es ist also sowohl der Kultur- als auch der Freizeitbereich, der im Begriff „Kultur“ eingeschlossen ist. Hiermit wollen wir die interkulturellen Kompetenzen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen stärken. Wir arbeiten aber auch daran, einen gemeinsamen Kulturraum in der Region Sønderjylland-Schleswig herzustellen – sie soll eine grenzüberschreitende Kulturregion werden. Zu guter Letzt möchten wir die Talententwicklung bei Kindern und Jugendlichen in der Region fördern.
Sie können dabei helfen die Kulturarbeit in der Region zu beeinflussen; zum Beispiel in dem Sie uns schreiben, welche Kulturangebote Ihnen fehlen.
Das ist der Grund, weshalb wir die „Freizeitmobilität“ in der Region stärken wollen: Sie haben vielleicht selbst erlebt, dass es nicht immer so einfach ist eine kulturelle Veranstaltung auf der anderen Seite der Grenze zu besuchen – von der Zugänglichkeit von Informationen über grenzüberschreitende Veranstaltungen ganz zu schweigen. Daran möchten wir gerne arbeiten.
Deshalb würden wir uns sehr freuen wenn Sie uns schreiben, wie wir die Freizeitmobilität in der Region verbessern können – was würde Sie reizen eine Kulturveranstaltung auf der anderen Seite der Grenze zu besuchen?
Das Thema „Sprache“ wird deshalb mit einbezogen, weil wir der Meinung sind, dass Sprache das wichtigste Mittel zur gegenseitigen Verständigung in einer Grenzregion wie unserer ist. In kulturellen Projekten können wir nur zusammenarbeiten, wenn wir ein grundlegendes Verständnis von der Sprache, auch „Nachbarsprache“ genannt, auf der anderen Seite haben.
Wenn Sie uns schreiben, was Sie motivieren würde die Nachbarsprache zu lernen – oder was Sie bereits motiviert hat – dann können wir die Sprachangebote den Bedürfnissen der Bürger anpassen. Und damit können sie mehr Lust am Erlernen der Nachbarsprache bekommen.
